Die Frage kommt in jedem Projekt
«Könnt ihr auch gleich unsere E-Mails hosten?» Wir verstehen den Wunsch – eine Ansprechperson für alles Digitale wäre bequem. Trotzdem lautet die Antwort Nein, und zwar bewusst. Webserver und Mailserver haben so viel miteinander zu tun wie ein Brief mit einer Taube: Beide befördern etwas, aber sonst hat das wenig gemeinsam.
Wo der Unterschied liegt
Ein Webserver sorgt dafür, dass eure Website erreichbar ist. Er liefert Texte, Bilder und Code aus – an Browser, Suchmaschinen und Besucherinnen. Darum kümmern wir uns: Hosting, DNS-Einträge, Domains, Performance, Sicherheit und Updates.
Ein Mailserver hat ganz andere Aufgaben: Empfang und Versand, Authentifizierung von Absendern, Spam-Filterung, Vermeidung von Sperrlisten, Schutz vor Phishing, dazu Backup, Compliance und Datenschutz. Das sind zwei Baustellen mit eigenen Risiken, eigenen Standards und eigenen Werkzeugen. Wer sie ernsthaft betreibt, braucht tiefes Wissen in IT-Sicherheit und eine Überwachung rund um die Uhr.
Unsere Haltung: Fokus statt Flickwerk
Gute Projekte entstehen dort, wo die Rollen klar sind. Wir sind keine IT-Firma. Wir bauen Marken, gestalten digitale Erlebnisse und sorgen dafür, dass eure Website gefunden wird. Wenn wir daneben noch Postfächer betreuen würden, wären wir in beidem mittelmässig. Und ein ausgefallener Mailserver ist kein Schönheitsfehler, sondern ein Betriebsunterbruch.
Was wir stattdessen empfehlen
Für E-Mails: Microsoft 365, Google Workspace oder ein IT-Partner eures Vertrauens. Für die Website: uns. Und wenn ihr unsicher seid, wie beides sauber zusammenspielt – etwa bei den DNS-Einträgen –, richten wir das gemeinsam mit eurer IT ein. Nur der Betrieb der Postfächer bleibt bei denen, die das den ganzen Tag machen. Falls ihr niemanden habt: Wir empfehlen gerne ein IT-Systemhaus weiter.