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Warum unsere Websites mehr Mäuse bringen

Warum unsere Websites mehr Mäuse bringen

· aktualisiert | Anita Fiechter | 3 Min. Lesezeit

Die Frage kommt in fast jedem Erstgespräch: Warum kostet das bei euch mehr? Die ehrliche Antwort dreht die Frage um – es geht nicht darum, was die Website kostet, sondern was danach auf ihr aufbaut.

Die Frage, die fast immer kommt

Warum kostet eine Website bei euch mehr als bei einem Baukasten oder einer Bude, die in vier Wochen liefert? Die Frage ist berechtigt, und wir weichen ihr nicht aus. Der Unterschied liegt nicht im Bauen. Er liegt in dem, was davor passiert – und in dem, was danach darauf aufbaut. Denn eine Website ist bei uns nicht die digitale Visitenkarte am Ende eines Projekts. Sie ist die Mutter aller Kommunikationsmittel: der Ort, auf den alles andere zeigt und von dem alles andere seine Struktur bekommt – Kampagnen, Verkaufsgespräche, Stelleninserate.

Es beginnt bei der Zielsetzung

Unser Kommunikationssystem fängt nicht beim Design an, sondern bei einer Analyse mit klarer Zielsetzung. Daraus folgen drei Entscheide. Erstens: Wen wollt ihr erreichen – scharf genug, dass ihr auch benennen könnt, wen nicht. Zweitens: Welche Themen gehören euch, und welche überlasst ihr bewusst anderen. Drittens: Woran messt ihr am Schluss, ob es funktioniert hat. Diese drei Entscheide sind der unsichtbare Teil des Budgets – und der Grund, weshalb alles Spätere schneller geht.

Womit die Website Mäuse fängt

Auf der Zielsetzung bauen drei Ebenen auf. Sie greifen ineinander – keine funktioniert ohne die davor.

  • Content fängt die richtigen Mäuse. Mit Speck fängt man Mäuse – aber nur, wenn der Speck zur Maus passt. Inhalte, die auf eure Wunschkunden ausgerichtet sind, ziehen genau die an, mit denen ihr arbeiten wollt. Ohne diese Schärfe bekommt ihr Reichweite bei allen anderen.

  • Design schafft Orientierung. Nicht nur für Kundinnen, auch für Bewerbende. Wer eure Seite in zwei Sekunden versteht, versteht auch, wie ihr arbeitet – die Arbeitgebermarke entsteht hier mit und nicht in einem separaten Projekt.

  • Conversion passiert nicht zufällig. Der Moment, in dem aus Interesse eine Anfrage wird, hängt an allem davor: am richtigen Thema und an einer Führung, die man versteht. Wirkung ist das Ergebnis der ganzen Kette, nicht ein Button am Schluss.

Warum wir haargenau messen

Am Ende steht das Controlling – und weil wir die Ziele zu Beginn festgelegt haben, lässt sich auch prüfen, ob wir sie erreicht haben. Wir messen nicht Besucherzahlen ins Blaue, sondern welches Thema zieht, wo jemand abspringt und woher die Anfragen kommen. Diese Erkenntnisse sind der Anfang der nächsten Runde: Sie sagen dir, welcher Speck funktioniert hat und welchen du dir sparen kannst. So wird aus einem einmaligen Projekt ein System, das mit jeder Runde besser wird.

Einfach Speck oder doch die aufwändige Torte?

Wenn du am Anfang viel Freiheit für wenig Budget willst, bist du mit einer Standardlösung tatsächlich schneller dran. Du legst sofort los, ohne Gedanken an Zielgruppe, Themen und Messbarkeit. Der Speck ist schnell geholt und schmeckt sofort. Nur trägt er nicht weit: Spätestens bei der ersten Kampagne, beim ersten Sonderfall oder bei der Frage, was das alles gebracht hat, fängst du von vorne an – und bezahlst die übersprungene Arbeit nachträglich, meist teurer.

Illustration: Maus vor Speck und vor einer aufwändigen Torte.

Was du intern rechnen kannst

Der Vergleich, der in einer Geschäftsleitungssitzung trägt, ist nicht Website gegen Website. Es ist die Website plus alles, was in den nächsten Jahren darauf aufbaut, gegen dieselbe Rechnung ohne Basis. Die Strategie wird einmal bezahlt und danach von jeder Kampagne, jedem Stelleninserat und jedem Verkaufsgespräch mitbenutzt. Ohne sie fängt jedes dieser Vorhaben wieder bei null an – und keines davon zahlt auf dasselbe Bild ein.

Was soll eure Website tragen?

Sag uns, was in den nächsten zwei Jahren darauf aufbauen soll – wir sagen dir, was die Basis dafür braucht.

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Geschrieben von Anita Fiechter Inspirationsquelle und Szenario-Denkerin Fragen zum Artikel? Schreib mir

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