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Statamic seit der ersten Stunde

Statamic seit der ersten Stunde

· aktualisiert | Patrick Barca | 5 Min. Lesezeit

Bei jedem Websiteprojekt kommt die Frage nach dem Content-Management-System. Unsere Antwort ist seit 2015 dieselbe – und das hat weniger mit Technikliebe zu tun als mit dem, was danach passiert.

Die Frage nach dem CMS kommt immer

Meist fällt sie früh im Projekt und selten aus dem Marketing: Womit wird die Website denn gebaut? Die Frage kommt aus der IT, manchmal aus der Geschäftsleitung, und dahinter steht eine berechtigte Sorge. Wer das System wählt, entscheidet darüber, wie viel Aufwand die nächsten fünf Jahre kosten – und wer diesen Aufwand trägt.

Nur wird sie meist auf der falschen Ebene beantwortet. Verglichen werden Funktionslisten, Marktanteile, Lizenzkosten und Erweiterbarkeit – alles Kriterien, die sich in einer Tabelle abbilden lassen. Was in keiner Tabelle steht: wie es sich anfühlt, damit zu arbeiten, wenn am Donnerstagnachmittag eine Meldung online muss. Genau dort entscheidet sich, ob eine Website lebt oder langsam einstaubt.

Denn die eigentlichen Kosten entstehen nicht beim Bauen, sondern im Betrieb. Wenn eine Textkorrektur fünf Minuten dauert statt einer halben Stunde, klingt das nach einer Kleinigkeit – über Jahre und über alle Personen gerechnet ist es der grösste Posten. Und irgendwann kippt es: Was mühsam ist, wird verschoben. Was verschoben wird, passiert nicht. Drei Monate nach dem Go-live sieht man einer Website an, ob ihr System zum Team passt.

Zwischen diesen beiden Welten steht meist die Person, die Kommunikation verantwortet: Die IT argumentiert technisch, die Redaktion denkt an den Alltag, und entscheiden müssen es beide gemeinsam. Unsere Antwort lautet seit 2015 Statamic – nicht aus Technikliebe, sondern wegen dem, was nach dem Go-live passiert.

Wie wir dazu kamen

Patrick hat Statamic in die Schweiz gebracht – als erster Anwender hierzulande, zu einer Zeit, als das System hier niemand kannte. Unsere erste Lizenz stammt aus diesen Anfangstagen und besteht bis heute. Aus dem frühen Einstieg wurde ein regelmässiger Austausch mit den beiden Gründern Jack und Jason, bis nach New York. Das ist kein Namedropping, sondern der Grund, weshalb wir das System kennen, bevor eine Neuerung im Handbuch steht.

Was Statamic anders macht

Drei Unterschiede, die im Alltag zählen – nicht auf dem Datenblatt, sondern dann, wenn jemand aus eurem Team eine Seite ändern will.

  • Inhalte pflegen, nicht Blöcke bekämpfen. Ihr füllt vorbereitete Komponenten statt eine leere Fläche zu gestalten. Jedes Feld hat einen Zweck, und ihr wisst beim Schreiben, wofür der Text gedacht ist und wie lang er sein darf. Das Backend richten wir auf euren tatsächlichen Funktionsumfang ein – nicht auf alles, was das System könnte.

  • Die Gestaltung hält. Niemand kann das Layout zerschiessen, auch nicht versehentlich. Abstände, Schriften und Farben liegen fest – jede neue Seite sieht aus wie eure Marke, auch nach zwei Jahren und drei Personalwechseln. Genau daran scheitern die meisten Auftritte, nicht am ersten Entwurf.

  • Schnell und schwer angreifbar. Statamic kommt ohne Datenbank aus und holt die Inhalte direkt vom Server. Das macht die Seiten schnell – im technischen SEO-Check liegen unsere Websites zwischen 95 und 100 Prozent – und bietet deutlich weniger Angriffsfläche als datenbankbasierte Systeme.

Was das mit WordPress zu tun hat

Die Frage kommt fast immer als Nächstes, deshalb hier die ehrliche Antwort. WordPress hält rund 65 Prozent Marktanteil – das sagt viel über Verbreitung und wenig über Eignung. Es wurde als Blog-Plattform entwickelt und wird heute als Website-Verwaltung eingesetzt. Das merkt man dort, wo ihr arbeitet: im Backend. Funktionen liegen an Orten, die sich niemand herleiten kann.

Dazu kommt die Erweiterbarkeit, die als Stärke gilt und im Betrieb zur Last wird: Unzählige Themes und Plugins von Drittanbietern müssen aktuell gehalten werden, und jedes davon ist eine mögliche Lücke. Wer WordPress einsetzt, sollte deshalb konsequent aktualisieren – System, Themes und Erweiterungen. Das ist machbar. Es ist nur Arbeit, die bei uns gar nicht erst anfällt.

Wie wir damit arbeiten

Wir setzen keine fertigen Vorlagen ein. Aus Schriften, Farben, Buttons und Tabellen entstehen Komponenten, die ihr im System frei zusammensetzt – euer eigener Baukasten statt ein Template, das tausend andere auch haben. Das Wording im Backend legen wir gemeinsam mit euch fest, damit dein Team später weiss, wo was zu tun ist. Weil Statamic auf dem Laravel-Framework aufsetzt, lässt sich die Website erweitern, wenn euer Unternehmen wächst – ohne dass wir bei null anfangen.

Fünf Websites, die darauf laufen

Wer pflegt das später?

Das ist die Frage, die am Ende zählt – und die im Auswahlprozess meist zu spät gestellt wird. Ein System, das nur die Agentur bedienen kann, macht euch abhängig. Und eines, das alles erlaubt, macht euren Auftritt kaputt. Dazwischen liegt das, was wir bauen: genug Freiheit, um Inhalte selbst zu pflegen, genug Struktur, damit dabei nichts auseinanderfällt.

Deshalb gehört zu jedem Projekt eine Schulung – nicht als Pflichtübung am Schluss, sondern damit die Menschen, die später liefern, das System auch nutzen. Wie wir Teams dabei begleiten, steht in Wer soll das alles schreiben?.

Steht bei euch ein CMS-Entscheid an?

Sag uns, wer die Website später pflegen soll – daran entscheidet sich mehr als an der Technik.

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Geschrieben von Patrick Barca Digital-Mitreisser und Wunderentwickler Fragen zum Artikel? Schreib mir

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