Die Frage nach dem CMS kommt immer
Meist fällt sie früh im Projekt und selten aus dem Marketing: Womit wird die Website denn gebaut? Die Frage kommt aus der IT, manchmal aus der Geschäftsleitung, und dahinter steht eine berechtigte Sorge. Wer das System wählt, entscheidet darüber, wie viel Aufwand die nächsten fünf Jahre kosten – und wer diesen Aufwand trägt.
Nur wird sie meist auf der falschen Ebene beantwortet. Verglichen werden Funktionslisten, Marktanteile, Lizenzkosten und Erweiterbarkeit – alles Kriterien, die sich in einer Tabelle abbilden lassen. Was in keiner Tabelle steht: wie es sich anfühlt, damit zu arbeiten, wenn am Donnerstagnachmittag eine Meldung online muss. Genau dort entscheidet sich, ob eine Website lebt oder langsam einstaubt.
Denn die eigentlichen Kosten entstehen nicht beim Bauen, sondern im Betrieb. Wenn eine Textkorrektur fünf Minuten dauert statt einer halben Stunde, klingt das nach einer Kleinigkeit – über Jahre und über alle Personen gerechnet ist es der grösste Posten. Und irgendwann kippt es: Was mühsam ist, wird verschoben. Was verschoben wird, passiert nicht. Drei Monate nach dem Go-live sieht man einer Website an, ob ihr System zum Team passt.
Zwischen diesen beiden Welten steht meist die Person, die Kommunikation verantwortet: Die IT argumentiert technisch, die Redaktion denkt an den Alltag, und entscheiden müssen es beide gemeinsam. Unsere Antwort lautet seit 2015 Statamic – nicht aus Technikliebe, sondern wegen dem, was nach dem Go-live passiert.
Wie wir dazu kamen
Patrick hat Statamic in die Schweiz gebracht – als erster Anwender hierzulande, zu einer Zeit, als das System hier niemand kannte. Unsere erste Lizenz stammt aus diesen Anfangstagen und besteht bis heute. Aus dem frühen Einstieg wurde ein regelmässiger Austausch mit den beiden Gründern Jack und Jason, bis nach New York. Das ist kein Namedropping, sondern der Grund, weshalb wir das System kennen, bevor eine Neuerung im Handbuch steht.