Warum der gemeinsame Austausch entscheidet
Die vier Phasen sind kein Staffellauf, bei dem an der Ziellinie übergeben wird. Sie funktionieren wie ein Fliessband: Jede Person denkt bereits für die nachfolgende mit, teilt ihr Wissen und verbessert deren Ausgangslage. Die Konzepterin schreibt so, dass die Designerin damit gestalten kann. Die Designerin gestaltet so, dass die Entwicklung es bauen kann. Und die Entwicklung baut so, dass dein Team es später pflegen kann.
Genau deshalb sitzen wir so oft zusammen – mit dir und untereinander. Ein Detailkonzept, das ohne die Entwicklung entsteht, produziert Ideen, die niemand bezahlen will. Eine Programmierung, die ohne das Konzept beginnt, produziert Seiten, in die niemand Inhalte einfüllen kann. Der Austausch ist nicht das Nette am Prozess, er ist sein Mechanismus. Und weil am Ende das Controlling steht, fliesst zurück, was gemessen wurde – in die nächste Runde.
Warum deine Inhalte in Portionen kommen
Der Teil, der Websiteprojekte am häufigsten aufhält, sind nicht Design oder Technik – es sind die Inhalte. Weil sie meist bei einer Person liegen, die den Job nebenher macht. Deshalb fragen wir sie nicht auf einmal ab. Im Content-Dokument arbeitet ihr Abschnitt für Abschnitt und wisst dabei jederzeit, wofür ein Textstück gedacht ist und wie lang es sein darf. Das erspart die Runde, in der gute Texte gekürzt werden müssen, weil sie nicht ins Layout passen.
Was du intern zusagen kannst
Dieses Vorgehen verlangt mehr Abstimmung als ein Wasserfall – dafür gibt es keinen Moment, in dem etwas Fertiges präsentiert wird, das niemand so erwartet hat. Du kannst intern drei Dinge zusagen: Es gibt zu jedem Zeitpunkt einen vorzeigbaren Stand, Korrekturen passieren dort, wo sie noch wenig kosten, und niemand muss am Schluss eine ganze Website auf einmal beurteilen. Das ist der eigentliche Grund für den Aufwand: nicht Perfektion, sondern dass am Ende alle vom Gleichen reden.